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Rasen mähen

Rasenmähen - wichtige Tipps für den perfekten Rasenschnitt

Ein gleichmäßiger und optisch ansprechender Rasen braucht eine ordentliche Pflege – so viel ist klar. Oft wird dabei den nur selten anfallenden Arbeiten wie dem Düngen oder Vertikutieren die größte Wichtigkeit beigemessen. Aber es sind gerade die alltäglichen Aufgaben, wie das Rasenmähen, durch die Dein Rasen langfristig schön und makellos ist. Einfach drauflos Mähen war gestern. Mit unserem umfassenden Guide zum Thema Rasen mähen erreichst Du die nächste Stufe auf dem Weg zum Rasenprofi.

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Wieso das Rasenmähen wichtig ist

Prinzipiell ist es denkbar, Gras einzusäen und sich anschließend nie wieder darum zu kümmern. Wildtiere, Bienen und andere Insekten freuen sich. Aber Du wirst dann nach kurzer Zeit ein wenig ansehnliches Unkrautbeet statt eines schönen Rasens haben.

Rasen mähenRegelmäßiges Mähen sorgt dafür, dass sich die Grasnarbe verzweigt und ausbreitet, was einen dichten Rasen entstehen lässt. Junger Rasen besteht üblicherweise noch erkennbar aus einzelnen Halmen. Erst im Laufe der Zeit verdichtet sich das Wachstum. Die Gräser breiten sich horizontal aus, da Ihnen das Höhenwachstum verweigert wird.

Außerdem sorgt regelmäßiges Rasenmähen dafür, dass Unkräuter nicht überhandnehmen. Da es nur Halme und keine großen Blätter ausbildet, erholt sich Gras schneller vom Rückschnitt als andere Pflanzen. Es überragt diese dann und stiehlt ihnen das Licht, sodass sich die Unkräuter nicht durchsetzen können. Aber Vorsicht – durch falsches Mähen wird der Rasen geschwächt anstatt gestärkt. Er verliert dadurch zu viele Mineralien.

Weitere Maßnahmen bei der Rasenpflege

Den Rasen zu mähen ist nicht alles, was es bei der Pflege zu beachten gibt. Je nach Situation sind weitere Maßnahmen wichtig. Dazu gehören:

  • das Vertikutieren und damit Lüften
  • das Trimmen und die Pflege der Rasenkante
  • das Düngen
  • das Nachsäen
  • das Entfernen von Laub

Beim Vertikutieren lockerst Du den Boden auf und entfernst Moos, Rasenfilz und nicht ganz verrottete Gräser. Die Wurzeln der Pflanzen erhalten wieder mehr Sauerstoff und Dein Rasen wächst anschließend dichter.

Perfekter RasenWenn Du den Rasen trimmst, machst Du im Prinzip dasselbe wie beim Mähen. Du schneidest die Gräser auf eine angenehme Länge zurück. Allerdings ist ein Trimmer für unzugänglichere Stellen und das Säubern der Rasenkante besser geeignet. Somit ist auch diese gleichmäßig kurz, ohne vom Rasenmäher beschädigt zu werden.

Damit Dein Rasen langfristig schön bleibt, ist es sinnvoll, ihn regelmäßig zu düngen. Dadurch erhält er wichtige Nährstoffe und wächst dichter. Besonders nach dem Vertikutieren ist es anzuraten, den Boden damit zu versorgen. Gibt es dennoch kahle Stellen, ist es ratsam, nachzusäen. Dann erhältst Du dauerhaft einen saftigen Grasteppich.

Liegt viel Blattwerk auf dem Rasen, insbesondere wenn es nass ist, schadet es ihm. Es nimmt das Sonnenlicht und staut unter Umständen Feuchtigkeit. Entferne es daher regelmäßig, damit es nicht überhandnimmt.

Die Ein-Drittel-Regel beim Rasenmähen

Beim Rasenmähen ist außerdem die Ein-Drittel-Regel wichtig. Sie besagt, dass Du den Rasen immer nur um ein Drittel seiner bisherigen Höhe kürzen solltest. Gras von 6 Zentimetern Höhe darfst Du daher maximal auf 4 Zentimeter kürzen. Ist es sogar noch höher, beispielsweise 12 Zentimeter, musst Du es zuerst auf 8 Zentimeter kürzen. Anschließend braucht es etwas Zeit zum Regenerieren, bevor Du es nach der Ein-Drittel-Regel weiter kürzt. So gehst Du sicher, dass Du Deinem Rasen durch das Mähen nicht zu viel Energie und Nährstoffe auf einmal wegnimmst. Das würde ihn belasten.

Das richtige Timing beim Rasenmähen

Die Tageszeiten sind entscheidend dafür, wann Du Deinen Rasen am besten mähst – sowohl aus Sicht der Pflanzen als auch aus Sicht des Gesetzgebers. Da Rasenmäher häufig sehr laut sind, ist es nicht erlaubt, sie an Sonn- oder Feiertagen anzuwerfen. Dann gilt nämlich die Sonntagsruhe. Die einzige Ausnahme dabei stellen Handmäher dar, ihr Betrieb ist jederzeit gestattet. Für andere Geräte gelten folgende Zeiträume:

  • Benzin-Rasenmäher: Montag bis Samstag jeweils von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr
  • Mäher mit dem EU-Umweltzeichen: Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr

Im Sommer richtig mähen

RasenpflegekalenderVersuche hinsichtlich der Pflanzen vor allem im Sommer, die späten Vormittags- und Mittagsstunden zu meiden. Denn dann steht die Sonne am höchsten und es ist heiß, der Rasen ist in direkter Sonneneinstrahlung. Mähst oder trimmst Du nun, verliert er durch die Schnitte viel Flüssigkeit und läuft Gefahr, zu verbrennen. Besser geeignet zum Rasenmähen sind die späten Nachmittagsstunden und der frühe Abend, wenn die Temperaturen etwas sinken.

Generell ist im Sommer wichtig, den Rasen ausreichend und am besten morgens zu bewässern. Um ihn beim Bewahren der Feuchtigkeit zu unterstützen, ist es ratsam, ihn nicht zu kurz zu schneiden. Dann speichert er das Wasser besser und es reicht gelegentliches Gießen. Wenn Du ihm etwas Gutes tun möchtest, verwendest Du einen für die Jahreszeit konzipierten Langzeitrasendünger.

Die Winterpause beachten

Da Rasen im Winter nicht wächst, ist es in dieser Zeit auch überflüssig, ihn zu mähen. Tatsächlich wäre das sogar schädlich, weil ihm dadurch wichtige Ressourcen verloren gehen. Dabei ist er in der kalten Jahreszeit sowieso schon durch Kälte, Schnee und Frost geschwächt. Von anderen Maßnahmen ist ebenso abzuraten, da vieles den Rasen nicht erreicht.

Rasenmähen in der Übergangszeit

Beachte, dass der Rasen im Frühjahr aus der Winterruhe kommt. Mähe ihn daher erst wieder, wenn die Zeit des Bodenfrostes vorbei ist und die Temperaturen nachts nicht mehr unter 5 °C fallen. Meist ist dies rund um den Frühlingsanfang Ende März bis Anfang April der Fall. Gerade bei der ersten Mahd im Jahr ist es wichtig, den Rasen nicht zu stark zu kürzen. Er braucht sonst länger, um sich zu erholen, wodurch der Weg für Unkräuter im Rasen geebnet wird. Außerdem ist es in der Übergangszeit morgens angenehm kühl und eher bewölkt, deswegen eignet sich der Morgen zum Rasenmähen und -trimmen.

Im Frühjahr ist die beste Zeit, den Rasen zu vertikutieren. Wenn der Boden aus der Winterruhe kommt und sich erst wieder aufbauen muss, hilfst Du ihm damit. Besonders jetzt ist es wichtig, ihn mit einem geeigneten Dünger zu versorgen. Die letzten Nährstoffe des Winters sind aufgebraucht und er benötigt dringend Nachschub. Warte aber auch hier, bis der letzte Frost vorbei ist. Entdeckst Du kahle Stellen, ist nun ein guter Zeitpunkt, um nachzusäen.

Den Rasen auf den Winter vorbereiten

Sobald die Temperaturen unter 7 °C fallen, setzt die Winterruhe der Gräser ein. Verzichte ab diesem Zeitpunkt darauf, den Rasen zu mähen. Wie auch im Frühling ist hierfür der Morgen geeignet, da es kühler ist als mittags. Die letzte Mahd vor dem Winter findet in der Regel im November statt. Denke dabei daran, eine passende Schnittlänge zu wählen. Zu kurz geschnitten schafft es der Rasen möglicherweise nicht durch den Winter. Ist er zu lang, knickt er unter dem Schnee ab und begünstigt so Pilze. Vier bis fünf Zentimeter sind für den Winterschnitt eine gute Höhe.

Um den Boden für den Winter effektiv vorzubereiten, bietet es sich auch an, ihn zu dieser Zeit zu vertikutieren. Besonders dann, wenn das im Frühjahr nicht vorgenommen wurde. Besonders jetzt ist es wichtig, Laub zu entfernen, um den Rasen zu schonen. Um ihn ideal auf die Winterpause vorzubereiten, düngst Du ihn am besten mit einem passenden Herbstdünger. Kahle Stellen säst Du idealerweise im September noch nach, damit das Gras Zeit zu wachsen hat.

Rasenmähen nach der Beschaffenheit

Rasen mähen richtige LängeEs gibt viele Arten, den eigenen Rasen zu schneiden. Das ist abhängig von der Nutzung und der gewünschten Rasenlänge. Hier spielt der persönliche Geschmack eine Rolle. Wer unsicher ist, kann sich aber an den verschiedenen Rasensorten und Verwendungsarten orientieren. Doch auch die ihn umgebende Situation nehmen Einfluss auf das richtige Mähverhalten. Das Wetter und die vergangene Zeit seit Saat sind dabei entscheidend.

Zierrasen richtig mähen

Zierrasen zeichnet sich durch eine Schnitthöhe von zwei bis vier Zentimetern aus. Dadurch ist es notwendig, einmal die Woche zu mähen. Starke Beanspruchung ist hier zu meiden, da das der im Vordergrund stehenden Optik schadet. Durch die feinen Gräser kannst Du den Rasen sehr kurz mähen, doch er ist dadurch auch weniger robust.

Entscheidest Du Dich für den englischen Stil, solltest Du beachten, dass dieser besonders viel Pflege braucht. Die niedrige Schnitthöhe sorgt zwar dafür, dass das Gras einen perfekten grünen Teppich bildet. Bei weniger als 4 Zentimeter Höhe ist es für den Rasen aber schwierig, selbst noch genug Nährstoffe durch Fotosynthese herzustellen. Kurzer Zierrasen benötigt besondere Aufmerksamkeit in Form von speziellem Dünger, um grün und vital zu bleiben. Er ist im Sommer auch anfälliger dafür, zu verbrennen. Lege deswegen auf regelmäßiges und ausreichendes Wässern ebenfalls ein besonderes Augenmerk.

Spielrasen richtig mähen

Spielrasen weist drei bis fünf Zentimeter Schnitthöhe auf. Er ist besonders robust und hält tobende Kinder im Sommer aus. Hier ist es ebenfalls sinnvoll, ihn jede Woche zu mähen, um die Länge zu gewährleisten. Die Bewässerung ist genauso wichtig und auch über Dünger und das Lüften mit dem Vertikutierer freut er sich.

Schattenrasen richtig mähen

Der Schattenrasen wird auf eine Schnitthöhe von sieben Zentimetern gebracht. Ist ihr Garten verschattet, ist er eine gute Wahl, weil er auch mit wenig Licht gut wächst. Da er in der Sonne ebenfalls gut gedeiht, ist er die ideale Lösung, wenn Du wechselnde Lichtbedingungen hast. Mähe diesen Rasen ebenso einmal die Woche, damit er seine Länge behält.

Junger Rasen – das erste Mähen ist entscheidend

Junger RasenWer frisch eingesäten Rasen mäht, sollte daran denken, dass dieser noch äußerst empfindlich ist: Lass die Gräser erst ausreichend Wurzeln bilden und sich fest im Boden verankern, bevor Du sie das erste Mal mähst. Wann das Gras so weit ist, lässt sich am besten an seiner Wuchshöhe ablesen. Am besten wirfst Du den Rasenmäher erst an, wenn der Rasen eine Höhe von 7 bis 8 Zentimeter erreicht hat. Schattenrasen regeneriert sich aufgrund seiner Lage oft langsamer. Daher darf er ruhig bis zu 10 Zentimeter lang sein, bevor Du ihn das erste Mal stutzt.

Wenn Du Dir unsicher bist, kannst Du ruhig mit einem Zollstock nachmessen. Wie lang Gras ist, ist nämlich erst nach einiger Übung mit dem bloßen Auge gut einschätzbar. Auf jeden Fall solltest du aber vermeiden, dass das Gras vor dem ersten Mähen zu lang wird. Es verliert dann durch den Schnitt zu viele Nährstoffe und vereinzelte Pflanzen können sogar absterben. Außerdem verlagert sich der Schwerpunkt des Wachstums in die Höhe anstatt in die Breite. Rechtzeitiges Mähen sorgt damit auch dafür, dass die Gräser sich stärker verzweigen und eine gleichmäßig dichte Grasnarbe entsteht.

Neben dem richtigen Zeitpunkt ist zudem entscheidend, das Gras nicht durch eine zu kurze Schnitthöhe zu strapazieren. Auch hier gilt die Ein-Drittel-Regel: Einen 10 Zentimeter hohen Rasen kürzt Du beim ersten Mähen zunächst auf 70 bis 75 Millimeter. Dadurch näherst Du Dich der Idealhöhe zunächst nur an. Gehen dem Gras aber durch das Mähen zu viele Nährstoffe verloren, fällt es ihm schwer, sich richtig zu regenerieren. Es entstehen oft Lücken oder braune Stellen. Am besten stutzt Du einen hohen Rasen – egal ob frisch eingesät oder nicht – daher schrittweise durch regelmäßiges Mähen herunter.

Nassen Rasen mähen

Achte darauf, dass sowohl das Gras als auch der Boden beim Mähen trocken sind. Dann bleiben Grasreste nicht am Mähmesser kleben und der Schnitt wird gleichmäßiger, als wenn es nass ist. Bei Regen und feuchtem Wetter ist der durchnässte Boden in der Regel weich und anfällig. Die einsinkenden Räder des Rasenmähers beschädigen im ungünstigsten Fall sogar die Wurzeln der Gräser und es entstehen hässliche Kahlstellen.

Gedüngten Rasen mähen

Dünger ist dazu gedacht, dem Rasen Nährstoffe zukommen zu lassen. Beachte daher, dass Du den Rasen erst wieder mähen solltest, wenn der Dünger sich komplett aufgelöst hat. Sonst nimmt der Boden die Nährstoffe nicht auf. Um das festzustellen, kontrolliere, ob Du den Dünger auf dem Rasen noch siehst.

Rasen mähen bei Hitze und Trockenheit

Rasenmähen bei Hitze und TrockenheitBesonderes Augenmerk auf den richtigen Zeitpunkt zum Rasenmähen solltest Du im Hochsommer und bei starker Trockenheit legen. Am besten bewässerst du den Rasen regelmäßig und ausreichend. Dennoch ist es vorteilhaft, den Rasen bei sehr heißem Wetter nicht durch das Mähen zusätzlich zu strapazieren. Wenn das Gras im Sommer etwas länger ist, spenden die Halme sich selbst und dem Boden Schatten. Dadurch verdunstet die Feuchtigkeit vom Gießen langsamer und versorgt den Rasen länger ausreichend.

Im Hochsommer tust Du gut daran, bei einem sogenannten Schonschnitt eine Schnitthöhe von 4 Zentimeter nicht zu unterschreiten. Zwar wächst der Rasen bei Wärme mehr, bei sommerlichen Temperaturen um die 30 °C stellt er sein Wachstum aber nahezu vollständig ein. Ist es daher lange Zeit am Stück heiß, kannst Du das Mähen auch einmal eine Woche ausfallen lassen.

In Bahnen, im Kreis oder kreuz und quer?

Bei der Frage, wie am besten beim Rasenmähen vorgegangen wird, scheiden sich die Geister. Klar ist: Am besten fängst Du mit dem Mähen am Rand an, damit Du die Rasenfläche vorher nicht mehr betrittst. Denn nach einer Belastung brauchen die einzelnen Halme eine Weile, bis sie sich wieder aufgerichtet haben. Wenn Du den Rasen mähst, kurz nachdem jemand darüber gelaufen ist, führt dies zu einem ungleichmäßigen Schnittbild.

Die richtige Mährichtung

Rasen mähen MusterEs gibt zwei verschiedene Methoden, den Rasen zu mähen: in Bahnen oder im Kreis. Bei Bahnen fängst Du an einem Ende der Rasenfläche an und mähst gerade hin und her. Achte dabei darauf, dass sich die Schnittflächen nicht zu sehr überschneiden. Erstens brauchst Du so länger und zweitens ergibt sich dadurch oft ein uneinheitlicheres Schnittbild. Im Idealfall reihst Du Bahn an Bahn, wobei Du immer eine Radbreite auf der bereits geschnittenen Bahn bleibst. Lässt sich das nur schwer umsetzen, bietet es sich an, spiralförmig von außen nach innen zu mähen. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Rasen eng eingegrenzt ist und Du nicht genug Platz zum Wenden hast. Bleibe auch hierbei immer ein Rad breit auf der bereits gemähten Bahn.

Planlos Rasenmähen ist doppelte Arbeit

Nicht zu empfehlen ist es, kreuz und quer über den Rasen zu mähen. Dadurch, dass Du so einen Abschnitt oft mehrere Male überfährst, wird der Rasen besonders strapaziert. Außerdem ist am Ende oft erkennbar, dass keine klaren Bahnen eingehalten wurden. Insbesondere bei unebenem Boden sieht das Ergebnis weniger hübsch aus, als wenn Du mit System vorgehst. Nicht zuletzt passiert es Dir beim Kreuz-und-quer-Mähen unter Umständen, dass Du ein kleines Stück Rasen vergisst. Eine Lösung ist, den Rasenmäher dann noch einmal anzuwerfen. Andernfalls hast Du bis zum nächsten Mähen ein paar Grashalme, die höher als der Rest sind.

Die Rasenkante – eine Wissenschaft für sich

Rasenkante schneidenBesondere Sorgfalt gilt beim Mähen der Rasenkante. Oft ist der äußerste Rand der Fläche nur schwer mit dem großen Mäher zu erreichen. Vermeide es, das Gerät schief zu stellen, um auch an den letzten Grashalm heranzukommen. Durch die Schräglage schlagen die Messer tief in den Boden und verletzen dabei eventuell die Grasnarbe am Rand. Besser ist es, einen schmalen Streifen stehenzulassen und diesen später mit einem Trimmer nachzuarbeiten.

Rasenschnitt – Fluch oder Segen?

Beim wöchentlichen Mähen fällt im Laufe der Zeit jede Menge Schnittgut an, das entweder verwertet oder entsorgt werden muss. Damit Deine Biotonne nicht irgendwann überquillt, kannst Du Dir einen kleinen Komposter zulegen. Rasenschnitt eignet sich wunderbar zum Kompostieren, weil er stickstoffreich ist. Du solltest lediglich beachten, dass Du nicht zu viel Grasschnitt auf einmal auf den Kompost packst. Der Verrottungsprozess benötigt nämlich Sauerstoff und wenn das Gras sich zu stark verdichtet, fängt es stattdessen an zu faulen. Durchmische Deinen Rasenschnitt daher am besten immer mit gehäckselten Ästen, Zweigen und Holzresten.

Auch wenn Dein Rasenmäher über keinen Fangkorb verfügt, lässt Du den Rasenschnitt besser keinesfalls einfach liegen. Er nimmt den Pflanzen nämlich das Licht. So trägt er zur Bildung von Rasenfilz bei, der – wenn er überhandnimmt – dem Rasen schadet.

Die Qualität und Wartung des Rasenmähers

Am Ende hilft Dir alles Wissen nicht, wenn Dein Werkzeug nicht top in Schuss ist. Die meisten Rasenmäher arbeiten mit einem oder mehreren rotierenden Messern, die den Rasen beim Darüberfahren kürzen. Im Laufe der Zeit verlieren diese aber an Schärfe und aus dem glatten Rasenschnitt wird mehr ein Abhacken und Reißen. Über die zerfransten Kanten verlieren die Grashalme aber besonders viel Feuchtigkeit und es bilden sich unschöne braune Verfärbungen.

Rasenmäher schärfenUm dies zu vermeiden, solltest Du darauf achten, Deine Mähmesser regelmäßig schärfen zu lassen. Am besten eignet sich dafür die Winterzeit, wenn der Rasen ruht. Voraussetzung hierfür ist, dass Du ein qualitativ hochwertiges Gerät hast, das das Nachschärfen erlaubt und grundsätzlich zuverlässig schneidet. Außerdem ist es wichtig, das Gerät nach jeder Nutzung zu reinigen. Entferne dazu das Gras aus dem Gehäuse und von den Schneideblättern. Je nachdem, was für ein Modell Du nutzt, ist es anzuraten, rechtzeitig nachzutanken oder den Akku aufzuladen. Bei elektrischen Geräten achte darauf, eine funktionierende Steckdose in Reichweite zu haben.

Kreative Lösung: Mulchmäher

Ist Dir die Entsorgung oder das separate Kompostieren des Schnittguts zu aufwändig? Dann ist ein sogenannter Mulchmäher die richtige Lösung für Dich. Dieser häckselt das abgeschnittene Gras noch im gleichen Arbeitsgang klein und verteilt es gleichmäßig auf der gemähten Fläche. Die zerkleinerten Grasreste verrotten im Gegensatz zu unbehandeltem Rasenschnitt recht schnell und führen den Graspflanzen dabei wichtige Nährstoffe zu. Durch regelmäßiges Mulchmähen reduzierst Du daher die Menge an Dünger, die Dein Rasen benötigt, um weiterhin in saftigem Grün zu erstrahlen.

Praktische Helfer: Mähroboter

Mähroboter beim Rasen mähenDu hättest zwar gern einen tadellos gepflegten Rasen, hast aber nicht die Zeit, ihn wöchentlich zu mähen? Dann ist ein Mähroboter die richtige Lösung für Dich. So ein kleiner Helfer instruierst Du nur einmal entsprechend über die zugehörige App. Dann mäht er den Rasen nach einem festgelegten Zeitplan. Mit zahlreichen Sensoren ausgestattet wählt er dabei intelligent die passende Schnitthöhe und Route. So kannst Du jeden Tag nach Feierabend Deinen tadellosen Rasen bewundern – ganz ohne viel Arbeit.

Die Benutzung eines Mähroboters ist auch für den Rasen äußerst vorteilhaft: Die Abstände zwischen den einzelnen Mahdterminen können immer genau an das Wachstum des Grases angepasst werden. Daher passiert es wesentlich seltener, dass der Rasen zwischendrin zu viel wächst und dann durch einen übermäßigen Schnitt geschwächt wird. Stattdessen kürzen Mähroboter die Gräser häufig um einen nur sehr kleinen Teil. Die Schwankungen in der Grashöhe sind geringer. Dadurch können die Pflanzen kontinuierlich genug Energie für ihr Wachstum und ein gesundes Erscheinungsbild erzeugen.

Zwei in Eins – Mähroboter mit Mulchmechanismus

Mähroboter haben in der Regel einen Mulchmechanismus eingebaut, mit dessen Hilfe das erzeugte Schnittgut zerkleinert und gequetscht wird. Es bleibt dann einfach auf der Fläche liegen, wo es von Mikroorganismen zersetzt wird. Die Nährstoffe nimmt der Rasen wieder auf. Eine von einem Mähroboter betreute Grasfläche bildet somit ein sich selbstversorgendes System. Es braucht seltener Dünger als beim Mähen von Hand. Der große Vorteil liegt hierbei darin, dass Du gleichzeitig einen Mähroboter mit all seinen Vorzügen besitzt. Kein lästiges Mähen von Hand in regelmäßigen Abständen und Dein Rasen wird automatisch gedüngt. Der kleine Helfer nimmt Dir damit doppelt Arbeit ab.

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